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Sennestadt WohnenPlus

von Redaktion

Auf einer ehemaligen Industriebrache in der Sennestadt entstanden 55 barrierefreie Wohneinheiten und ein Kindergarten. Obwohl in diesem Stadtteil die meisten älteren Menschen Bielefelds leben, fehlte es hier bislang an geeigneten Wohnungen.

Stadt der Alten, Stadt der Kinder

Auch wenn es auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, die Sennestadt ist der jüngste und der älteste Stadtteil Bielefelds: Nirgendwo in der Region leben soviele Junge und soviel Ältere. Den Interessen beider Bevölkerungsgruppen angemessen zu begegnen, und uns den Entwicklungen des demographischen Wandels zu stellen ist die Aufgabe, die das Projekt „SennestadtWohnenPlus“ erfüllt: auf der ehemaligen Industriebrache Schilling-Gelände entstanden neben einem Kindergarten 55 altersgerechte Wohnungen und eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz.

Barrierefrei war Mangelware

Bisher fehlte es an geeigneten barrierefreien Wohnungen im Stadtteil, die Gebäude der 60er-Jahre aus der Gründungszeit der Reichow-Stadt sind oft nicht barrierefrei oder für das Wohnen im Alter geeignet. Doch gerade für ältere Menschen wird die Lebensqualität im hohen Maße durch die Wohnqualität bestimmt. Der Erhalt und die Förderung der selbstständigen und unabhängigen Lebensführung ist die Grundidee für das Servicewohnen nach dem Wohn- und Teilhabegesetz. Außerdem trägt das Gebäude dazu bei, die Lücke auf dem ehemaligen Gelände der Eisenwerke zu schließen und die Nord- und Südstadt der Sennestadt zu verbinden.

Umfang: 55 barrierefreie Wohnungen und ein Kindergarten
Gebäudetyp: Service-Wohnen
Architekt: alberts.architekten BDA
Bauherr: Privatinvestor
Objektadresse: Altmühlstraße, 33689 Bielefeld-Sennestadt
Gesamtkosten: 10,2 Mio. Euro
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